LinkedIn Algorithmus: Warum die meisten Hacks Quatsch sind | 121WATT #184
Du musst auf LinkedIn nicht viral gehen, um erfolgreich zu sein. 👀
In Folge #184 des 121WATT Podcasts sprechen Sarah und Patrick mit Tomas Herzberger, Co-Founder von Schaffensgeist und Autor von „Branding mit LinkedIn“, darüber, was heute wirklich für Sichtbarkeit und Personal Branding auf LinkedIn funktioniert.
💡 Die wichtigsten Learnings:
👉🏼 Vergiss vermeintliche Algorithmus-Hacks. Vor dem Posten erst 15 Minuten kommentieren oder den Feed „vorwärmen“? Kannst du dir sparen. Gute Kommentare sind vor allem solche, die echte Gespräche starten oder sinnvoll weiterführen.
👉🏼 Bleib in deinem Themenkorridor. Zwei bis drei klare Ankerthemen helfen dabei, langfristig für deine Expertise wahrgenommen zu werden. Ein guter Ausgangspunkt: Fragen, die dir Kund:innen immer wieder stellen.
👉🏼 Reichweite ist nicht gleich Erfolg. Viele relevante Kontakte lesen mit, ohne zu liken oder zu kommentieren. Gerade im B2B kann aus einem unscheinbaren Post erst Monate später eine konkrete Anfrage entstehen.
👉🏼 Kontinuität schlägt den viralen Einzelpost. Erste Effekte können sich nach einigen Monaten zeigen. Wer LinkedIn ambitionierter betreiben möchte, sollte eher regelmäßig zwei bis drei relevante Beiträge pro Woche veröffentlichen, als auf den einen großen Treffer zu hoffen.
👉🏼 KI darf unterstützen, aber nicht deine Persönlichkeit glattbügeln. Wenn jeder Beitrag und sogar jeder Kommentar generisch klingt, leidet genau das, was eine Personal Brand ausmacht: Wiedererkennbarkeit und Vertrauen.
Kurz gesagt: Schreib nicht für den Algorithmus. Schreib für die Menschen, die deine Expertise brauchen – und so, dass man dich darin wiedererkennt.
🎧 Jetzt Folge #184 des 121WATT Podcasts hören – auf Spotify, Apple Podcasts, YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.